GESCHICHTE

Zeitleiste unseres Familienunternehmens

< 1941

An Land

Cornelis Zuiddam, unser Großvater, hatte einen Clipper von etwa 20 Meter Länge. Es soll ein kühner und unerschrockener Segler gewesen sein. Zufälligerweise war sein Schiff in der Werft des Bootes von Delft gebaut worden, der Familie von Trudie Zuiddam Bood, die Frau von Evert Zuiddam aus der zweiten Generation. Opa Cornelis segelte wo immer es notwendig war, um Fracht für sein Schiff zu finden. Dirk, der ursprünglich aus Südholland stammte, segelte sogar bis nach Maastricht. Angeblich soll er dort seine spätere Frau, Evertje van de Broek, kennengelernt haben. Evertje fuhr auf einem der beiden Binnenschiffe ihres Vaters, der auch ein Lebensmittelgeschäft in Putten führte. Da Nijkerk im Gegensatz zu Putten einen Hafen hatte, mussten Schiffe zum Laden und Löschen oder gezwungenen Anlegen dorthin (oder nach Harderwijk) ausweichen.
Die Konsequenz war, dass „Onkel Wout“ in Nijkerk an Land ging und während der Kriegsjahre eine andere Einkommensquelle suchte.

1941

Die Entstehung

Am 1. Dezember 1941 wurde die Firma Gebrüder Zuiddam gegründet. Es handelte sich um die Brüder Wouter und Hendrik (Henk) Zuiddam. Henk war der Vater von Evert und Bart sowie der Großvater von Sebastiaan und Barry. Es ist Krieg. Die Brüder stammten aus einer Schifferfamilie mit fünf Söhnen und drei Töchtern. Hendrik fuhr als Skipper auf einem Frachtschiff der Firma Bakker aus Amersfoort. Er erlebte das Bombardement von Rotterdam vom Wasser aus. „Als Kinder fanden wir es sehr cool, dass unser Vater ein Loch über der Lippe hatte. Er war von herumfliegenden Glassplittern getroffen worden, die durch eine Granatscherbe entstanden. Er hatte allerdings genug davon, auch weil der Transport zeitweise fast völlig zum Erliegen kam. Jannus v/d Wal aus Nijkerkerveen, ein Schiffshelfer, erzählte Henk, dass in Nijkerk eine Bürstenherstellung zu verkaufen war. Henk sah sich dort mit seinem älteren Bruder Wout um, der mit seiner Familie in Nijkerk lebte und einen Geflügelbetrieb hatte. Der Vertrag wurde aufgelöst, weil Jannus die Firma später selbst gekauft hatte. Er wollte natürlich auch aus der Schifffahrt aussteigen. Nijkerk lag in der Veluwe, eine Region, die aufgrund der günstigen Lage im Hinblick auf Grundstoffe für Besen, Birkenholz und Besenheide, viele Bürstenmacher beheimatete. Eine andere Geschäftsmöglichkeit war so schnell gefunden. Wout Zuiddams Wunsch, den Geflügelbetrieb hinter sich zu lassen, entsprang seinem Hass auf die Besatzungsmacht. Er wollte den Besatzern keine Lebensmittel liefern, auch wenn es sehr lukrativ war.

1940-1945

Die Kriegsjahre

In den Kriegsjahren diente die Bürstenfabrik vielen untergetauchten Menschen als Versteck. Auf dem Höhepunkt waren etwa 30 Untergetauchte beschäftigt. Einige von ihnen verschwanden abends, andere übernachteten in der Fabrik. Es ist im Detail überliefert, wie das angestellt wurde: Direkt neben der Fabrik befand sich die Wehrmacht, wo tagsüber viel Aktivität herrschte. Am Kanal (der Westkadijk) waren tagsüber immer zwei oder drei Angler. Wenn Gefahr drohte, lief einer der Angler langsam zurück und pfiff dabei ein bestimmtes Lied. Bevor es wirklich gefährlich wurde, waren bereits alle Untergetauchten zu permanenten Verstecken oder in die Polder geflüchtet.
Unter diesen Untergetauchten war auch Piet Ossewaarde. Piet arbeitete in einer Nijkerker Firma, die er verlassen musste, weil er gesucht wurde. Piet stammte aus einer begüterten Familie aus der Region Gooi, war aber etwas rebellisch. Die Familie ließ ihn unter der Bedingung zu, dass er sich nicht aktiv am Widerstand beteiligen dürfe, weil dies andere Untergetauchte in Gefahr bringen könnte. Piet Ossewaarde blieb bis zu seinem Tod bei der Familie Zuiddam.

Auch die Familie Zuiddam selbst erlitt durch den Krieg zwischen 1940 und 1945 Verluste. Das Schiff des Großvaters wurde in den ersten Jahren des Krieges bombardiert, wobei er starb. Die jüngste Tochter wurde ernsthaft verwundet, überlebte ihre Verletzungen aber mithilfe mehrerer Operationen. Der älteste Sohn der Familie, Dirk Zuiddam, wurde in Putten verhaftet und nach Deutschland deportiert, wo er im Konzentrationslager Ravensbrück starb. Die ganze Familie musste als Folge des Krieges in den Untergrund gehen. Sie hatten gehört, dass geredet wurde. Es gab einen Verräter, der wohl seine eigene Haut retten wollte.

Die Familie Van de Boom am Zeedijk bot allen Familienangehörigen Schutz.
Evert: „Jahre später traf ich Henk v/d Boom zu Wasser, als er in seiner selbstgebauten Seifenkiste segelte, während ich mit meiner ‘Luxusyacht’ fuhr. Ich bot ihm an (ohne ihn oder die Geschichte zu kennen), in meinem Boot zu segeln. Henk wurde später Mitglied des Segelclubs und wir freundeten uns an. Durch seine Eltern, mit denen wir Kaffee tranken, erfuhr ich zum ersten Mal mehr über die Zeit, als meine Eltern und die Familie untertauchten.“

1940-1950

Das erste Jahrzehnt der Herstellung

Die hergestellten Produkte umfassen Pfahlrammen und Besen. … werden diese von Hand gemacht. In dem Video oben sieht man, wie das geht. Damals waren es Tagelöhner, die nach der Hochblüte der Heide die „Ernte“ einholten. Auf hohen Wagen wird sie zu den Kunden gebracht. Die noch junge Firma verarbeitet sie zu Bürsten.

Am Ende dieses Jahrzehnts werden die ersten Maschinen in Betrieb genommen. Es ist eine Zeit des Mangels und alles ist teuer. Alles wird gebraucht. Am Ende dieses Jahrzehnts stößt der dritte Bruder zur Cor-Firma. Für mich ist er Onkel Cor. In dieser Periode schließt die Firma zweimal. Das erste Mal unversichert, das zweite Mal versichert.

1951-1960

Eine neue Richtung

Die Brüder stellen Haushaltsbürsten und industrielle Bürsten her. Der Haushaltszweig gerät Jannes v/d Wal (der alte Bediente von Hendrik Zuiddam) in die Quere, der in Nijkerkerveen die Bürstenfabrik v/d Wal Borstelfabriek betreibt. Dies wird später die Bürstenfabrik WABO. Er erfindet die Spülbürste, die er die „Lola Spülbürste“ nennt. Um einander nicht weiterhin zu behindern, entscheiden sich die Brüder dazu, den Fokus auf technischere Bürsten zu verlegen. Wenn man es googelt, findet man den Begriff Lola.

Spülbürste, runder Birkenholzkopf mit Borsten, mit Metalldraht an einem Holzgriff befestigt, am Ende ein Haken: die Lola-Bürste.

In dieser Zeit von Gezu hergestellte Produkte:

  • Haushalt: Veluwe Wäscheklammern, Schrubber, Besen und Staubwedel
  • Technisch: Schleifscheiben, Faserbürsten, zur Oberflächenbehandlung von Metallen.

Die Produkte werden an Bürstenmaschinen hergestellt, es gibt eine komplette Sägemühle und eine Lackiererei, wo die Holzteile mit Farbe und Lack versehen werden.

1961-1970

Eine Blütezeit hat begonnen

In den Nachkriegsjahren blühte das Geschäft auf. Es gibt nach allem eine starke Nachfrage und die Mechanisierung schreitet schnell voran. Die Brüder Zuiddam wechseln zu einem Aktienmodell und werden in der Zukunft „N.V. Polijstschijven- en Borstelfabriek GEZU v/d Fa. Gebr. Zuiddam“ genannt.

Produkte:

  • Handfeger, Staubsaugerbürsten aus Holz und am Ende des Jahrzehnts Bürstenleisten.
  • Polierscheiben, Faserbürsten, Schmiergel- und Schleifmittel.
  • Rasierköpfe für Philips.

Die Belegschaft wächst auf 60 Beschäftigte. Es werden zwei Aufsichtsräte angestellt, die das expandierende Unternehmen leiten sollen. Diese Aufsichtsräte wurden, wie ich mich erinnere, respektvoll aufgenommen.

Herr W. Van Veelen, Direktor der Rotterdamer Bank, später ABNAmro, und Herr G. Van Schuppen, Wirtschaftsprüfer in Amersfoort.

Die Brüder Zuiddam können hart arbeiten, müssen sich im Büro allerdings auf Piet Ossewaard verlassen, da sich ihre Ausbildung auf drei oder vier Jahre Grundschule beschränkte. Inzwischen ist die zweite Generation mit dabei, zuerst Cor Zuiddam WZn, später auch Jan W. Zuiddam WZn. Es arbeiten nun fünf Familienmitglieder in der Firma.

Cor Zuiddam (der Bruder von H. und W.) übernimmt den Vertrieb. Montags ins Auto, abends zu Hause und am nächsten Morgen wieder früh ins Geschäft, um die Bestellungen abzuliefern. Und das bis Freitag. In dieser Zeit wird auch noch samstags gearbeitet. Wichtige Kunden sind Philips, Holland Electro, United FAM Factories, Servicom in Den Haag, Elctroux in Zeeland. „Onkel Cor“ macht seine Sache gut. Professor Horowitz erfand für Philips den Rasierapparat mit rotierenden Klingen und Gezu kann die Bürsten liefern. Es gibt eine weitere niederländische Firma sowie zwei in Frankreich, die das gleiche machen. Es geht manchmal um große Summen. Im Büro sind zwei Leute im Einsatz und es gibt ein einziges Telefon. Die Telefonnummer ist zu der Zeit 210.

1974

KHZ Kunststoffenindustrie v.o.f. wird gegründet

Durch den Preisdruck bei Philips in Drachten, müssen die Kosten gesenkt werden. Der Lieferant der Plastikteile ist nicht damit einverstanden. Er sagt zu Henk Zuiddam: „Wenn du es selbst besser kannst, dann musst du es auch selbst machen.“ Diese Idee fasst Fuß und Henk Zuiddam beginnt zu Hause mit Plastikmaschinen. Die Kinder können so helfen, die Maschine Tag und Nacht in Betrieb zu halten. Es ist der Anfang eines Lernprozesses, in dessen Verlauf Bart schon praktische Erfahrung in seinem Studium sammelt. Später stellen wir auch unsere eigenen Dichtungsstreifen (mit Bürstenleiste) für Briefschlitze her.

1979

Bau & Umzug

Bau des Bürogebäudes, Umzug vom Westkadijk 20 in die Ambachtsstraat 11 wegen des Baus der Ringstraße.

Als ich in den 80er Jahren den Bau eines neuen Lagers beschloss, mussten die alte Sägemühle, die Lackiererei und die Garagen abgerissen werden. Bei diesem Abriss war ein Greifer kurz davor, ein paar alte Kisten zu packen und in ein bereitstehendes Fahrzeug zu „kippen“. Mein Vater Henk war mehr oder weniger zufällig vor Ort (rückblickend denke ich, dass es kein Zufall war). In den Kisten waren Munition und Granaten! Mein Vater lachte nur etwas darüber.

1981-1990

Start der Produktion von Zugluftdichtungen

Hergestellte Produkte

  • Staubsaugerbürsten gestanzt und – Bürstenleisten. Wischerbürsten
  • Zugluftdichtungen, Briefschlitzleisten, Dichtungen
  • Polierscheiben, Faserbürsten, Schmiergel- und Schleifmittel.
  • Bürsten für Wischer

Aufkauf: Weber – Kalube, Hersteller von Kehrmaschinen.

Übernahme: Chemprox-Fabrik Polierscheiben

1991-2000

Marke Z-products Doorline

Produkte:

  • Staubsaugerbürsten gestanzt und – Bürstenleisten. Wischerbürsten
  • Zugluftdichtungen, Briefschlitzleisten, Dichtungen
  • Polierscheiben, Faserbürsten, Schmiergel- und Schleifmittel

Vertrieb: Maschinen für Kehrmaschinen an Danline – Boston, USA.

Vertrieb: Maschinen für Abteilung Poliermittel an Bos – Hilversum.

Gründung: Marke Z-Products Doorline

GEZU MOB = Materialien zur Oberflächenbehandlung

Handelsimporteur von Klingspor-Schleifmitteln.

2005

Beginn Sourcing in China

Wir beginnen, Produkte für unsere Kunden in China zu beschaffen. Schließlich führen wir vor Ort unser eigenes Einkaufsbüro.

2005

Übernahme ABC (Accrington Brush Company)

Die Übernahme eines britischen Unternehmens erzeugt eine garantierte Umsatzsteigerung. Die Maschinen werden nach Nijkerk gebracht und von dort aus werden die Kunden von ABC bedient.

2006-2007

Markteinführung RiZZ Matte und internationaler Durchbruch

Im Jahr 2004 veränderte sich die Geschäftslandschaft, in der die Bürstenfabrik der Familie operierte, rasant. Für die Familie Zuiddam war der Zeitpunkt gekommen, sich neu zu erfinden. Als angesehener Hersteller hochwertiger Bürstenprodukte für den lokalen Markt, wollte man sich auf die eigenen Stärken fokussieren: Kunden mit einfachen, effektiven und durchdacht designten Produkten zufriedenstellen.

Die Inhaber in zweiter Generation, Trudie und Evert Zuiddam, waren die treibende Kraft hinter der Entwicklung von Haushaltsprodukten gewesen. Sie bestanden darauf, dass alle Produkte ein wunderschönes Design erhalten sollten, da „es keine Freude macht, hässliche Produkte zu produzieren.“

In dieser Periode entstand die Idee, die „beste Fußmatte der Welt“ zu entwickeln. Die Fabrik produzierte hochwertige Bürsten, die für eine Bürstenmatte mit unvergleichlichen Eigenschaften verwendet werden konnten. Zugleich bildete sich im aufstrebenden Markt für exklusive Gartenmöbel eine Zielgruppe für diese anspruchsvollen Produkte heraus. Im September 2007 erlebte RiZZ auf der Pariser Maison et Objet Messe seinen internationalen Durchbruch. Seit diesem beeindruckenden Erfolg wurden Tausende zufriedene Verbraucher beliefert.

Während das Familienunternehmen durch die RiZZ Matte florierte, kämpfte Trudie Zuiddam mit gesundheitlichen Problemen. Sie verstarb 2009 und hinterließ ihrer Familie wunderbare Erinnerungen an ein gutes Leben und einen sehr originellen Ansatz der Produktentwicklung, der sich als sehr effektiv bewährt hat. Evert und ihr Sohn Sebastiaan widmen sich der Erweiterung des Sortiments und der Entwicklung von RiZZ als etablierte Marke.

2013

Umbenennung von Gezu in RiZZ

Am 8. Oktober 2013 wurden unserer Unternehmen Gezu B.V. und KHZ Kunststoffen e.g.
in RiZZ B.V. und RiZZ Plastics B.V. umbenannt. Die Aktivitäten der beiden Unternehmen werden unter dem Markennamen RiZZ zusammengeführt.

In den vergangenen 72 Jahren haben die verschiedenen Mitglieder der Familie Zuiddam alle auf ihre eigene Art zur Entwicklung des Unternehmens beigetragen, wie man es heute kennt. Die Entwicklung und Produktion der Bürstenanwendungen und Plastikprodukte steht nach wie vor im Mittelpunkt, doch wir sind mehr als je zuvor ein marktorientiertes Unternehmen. Wir verschreiben uns mit unserer gefestigten Identität klar der Nachhaltigkeit, intelligenten Lösungen sowie hochwertiger Qualität und Dienstleistungen für unsere Kunden.

Unsere neue Identität bietet Ihnen mehr Transparenz und bessere Einsicht in unsere anderen Aktivitäten. Alle Disziplinen werden unter einem Dach vereint, sodass wir Ihnen in Zukunft aller Wahrscheinlichkeit nach noch mehr zu bieten haben.

RiZZ B.V. (vormals Gezu B.V.) konzentriert sich auf die folgenden Aktivitäten:

1. RiZZ | Bürsten & Dichtungen

  • Kundenspezifische und Standard-Bürstenlösungen
  • Dichtungen für Türen- und Fensterhersteller sowie Fassadenspezialisten
  • Doorline, (dekorativer) Zugluftschutz für Verbraucher

2. RiZZ | The Entrance Collection

Eine nachhaltige Kollektion Produkte zur Gestaltung des Eingangsbereichs mit formalen Mitteln.

RiZZ Plastics B.V. (KHZ Kunststoffen B.V.) ist der richtige Partner für Sie, um Ihre Plastikspritzgussprodukte möglichst effizient realisieren und herstellen zu lassen. Hierfür steht Ihnen eine breite Palette an Kompetenzen zur Verfügung, beispielsweise:

  • Plastikspritzguss
  • Produktentwicklung
  • Schnelle Prototypenentwicklung 3D-Druck

Es ist viel Erfahrung mit dem Einsatz (nachhaltiger) Materialien für zahlreiche Anwendungen vorhanden.

Der Name RiZZ spiegelt nicht nur wieder, wer wir sind und was wir tun, sondern reflektiert auch unser Versprechen weiterhin zu innovieren. Von der RiZZ | The Entrance Collection bis hin zu einer im eigenen Haus entwickelten Windmühle, doch auch das fortwährende Streben nach besseren Lösungen für unsere Kunden mit spezifischen Anforderungen.

Darüber hinaus setzen wir in der neuen Situation die in der Familie vorhandenen Fähigkeiten im Bereich von Technologie, Logistik und Marketing sogar noch besser ein.

2013

The Entrance Collection

Evert sagt: „Es gibt ein sehr großes Angebot, wenn man seine Küche oder das Badezimmer in einem Stil designen möchte. Doch das gilt nicht für den Eingangsbereich, sowohl drinnen als auch draußen, wo es unmöglich ist, die verschiedenen Funktionen in einem einzigen Stil abzudecken.“ Als logische Erweiterung der Fußmatte, wurde dies ihr Ziel.

Es begann die Suche nach einem Designer oder einer Designerin, die ihre Philosophie nicht nur verstehen, sondern umarmen, und die Herausforderung annehmen würde. Im April 2011 fanden sie endlich bei der Il Salone di Mobile in Milan in dem jungen niederländischen Designer Teun Fleskens die richtige Person.

Teun hat die Design Academy in Eindhoven absolviert. „Das Wichtigste an meinen Designs ist, dass sie neben Funktionalität vor allem auch Bedeutung besitzen.“ Seine Ideen zu Nachhaltigkeit und konzeptuellem Design fanden Anklang bei Evert und Sebastiaan und der Auftrag inspirierte Teun. Schnell wurde er Teil der RiZZ-Familie.

April 2013 RiZZ | Die Entrance Collection war bereit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das perfekte Podium für die Präsentation war Ventura Lambrate in Milan, der Dutch Design Hotspot während der Il Salone di Mobile. Sebastiaan: „Unsere Expertise fokussiert sich auf den Eingangsbereich, der zentrale Ort, an dem viele alltägliche Aktivitäten stattfinden und erste Eindrücke gewonnen werden. Es wurde eine Design-Philosophie entwickelt, die die verschiedenen Funktionen des Entrees im Innen- und Außenbereich verbessert, während konsequent eine schlanke und zeitlose Design-Sprache verwendet wird.“

Daneben wurde auch eine Vision zur Nachhaltigkeit erarbeitet. Evert Zuiddam: „Wir glauben an zeitlose Artikel, die man behalten möchte, unabhängig davon, wie oft man sein Haus umgestaltet oder umzieht. Aus diesem Grund stellen wir Produkte her, die den Zahn der Zeit überstehen und sogar in unterschiedliche Stile und an verschiedene Orte passen. Mit RiZZ wird es möglich, sich guten Gewissens dem Luxus hinzugeben. Jedes einzelne Produkt wird so entwickelt, dass seine Auswirkungen auf die Umwelt minimiert werden.

2015

Onlinemarketing

Der traditionelle Herstellungsbetrieb der Vergangenheit hat sich in den letzten Jahren zu einem sehr marktorientierten Unternehmen gewandelt. Neue Einsichten des Verbrauchermarketings werden auf Industriekunden mit spezifischen Anforderungen angewandt und umgekehrt. So kann RiZZ seine hochwertige Herstellungskapazität von den Niederlanden aus gut vermarkten. (Online)Marketing auf Websites und über andere Kanäle ist heute Teil fast aller Kundenabläufe. Durch die Einrichtung einer eigenen Abteilung für Onlinemarketing wurde der nächste Schritt gemacht, um direkt mit Kunden kommunizieren zu können und dadurch den Service zu verbessern.